02. Januar 2021

Gründüngung update

Wie man hier sieht, hat der Versuch mit der Gründüngung nicht wirklich geklappt. Zu wenig von den Senfsamen sind aufgegangen, sodass sich zischendrin viel zu viel Gras ausbreiten konnte. Ich werde es den Winter über so lassen und im Frühling mit umgraben.

Und was ist das für ein Fleck vorne rechts? Warum wächst dort absolut nichts? Kein Gras, kein Unkraut, nichts. Woran kann das liegen? (Ungefähr dort war der Eingangsbereich des Schuppens.)

 

 

 

09. Januar 2021

Pilzzucht

Ein Vorteil hat es, dass alle Bäume bzw. Sträucher auf dem Grundstück so alt sind: Es wachsen von selbst Pilze dran und man muss die Stämme gar nicht erst impfen. Jetzt wäre nur noch wichtig zu wissen, ob diese hier essbar sind oder nicht?

17. Januar 2021

Heute nehmen wir uns das erste Mal, seitdem wir das Grundstück haben, Zeit für einen Spaziergang in der Umgebung.

 

13. Februar 2021

Kleine Winterpause

Aber nicht auf Grund der Witterung, sondern weil mich (Steffi) ein Magen-Darm-Virus lahmgelegt hat.

18. Februar 2021

Wenig Bemühungen im Umweltschutz

Die EU verklagt Deutschland, weil Bund und Länder trotz verbindlicher EU-Vorschriften immer noch nicht genug Schutzgebiete zur Erhaltung von natürlichen Lebensräumen ausgewiesen haben.

Ich bin gespannt, ob es trotz hoher Geldstrafe in Zukunft Veränderungen diesbezüglich geben wird. Ein Grund für die schleppende Umsetzung der EU-Regelung soll Personalmangel in den unteren Naturschutzbehörden der Länder sein.

Traurig, traurig…

Zum Nachlesen: https://www.zeit.de/news/2021-02/18/verstoesse-im-naturschutz-eu-verklagt-deutschland-vor-eugh?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

20. Februar 2021

Das mit dem Stroh-Mulchen zum besseren Umgraben hat super geklappt! Ich hoffe, man kann es auf dem Foto erkennen: Das Gras war weitgehend weg, obeflächlich zumindest, sodass ich die Fläche gut urbar machen konnte. Ohne Mulchen hätte ich als Frau große Mühe gehabt, durch die festen Grasschollen zu stechen.

Foto rechts: Zustand unter dem Stroh, Foto unten: Nach dem Umgraben, Entfernen von Graswurzeln und Glattharken

21. Februar 2021

Wir machen uns daran, den Zaun auf der rechten Seite zu erneuern. Dafür müssen wir auf der Grenze befindliche Pflanzen mit Wurzeln ausgraben. Dabei kommen mal wieder seltsame alte Dinge zum Vorschein, wie überall auf dem Grundstück…Ich kann nicht glauben, dass es in der DDR bis zur Wende keine anderen Möglichkeiten gegeben hat, als alles im Garten zu vergraben.

Bitte klärt mich auf, war das wirklich so?

27. Februar 2021

Alter Zaunpfahl wehrt sich

O.k. zugegeben, beim ersten Versuch haben wir das Loch nicht schräg genug gebuddelt. Beim zweiten Mal hat es dann geklappt. Unser armer Dacia…

06. März 2021

Wirklich eine gute Idee für mehr Nachhaltigkeit?

Bei unserem Biobäcker im Nachbarort haben wir heute morgen diesen Flyer mitgenommen und uns beim Frühstück Gedanken darüber gemacht (Firma, die für Geschäfte Pfandbecher reinigt). Unser Fazit: Es ist nur Geldmacherei dieser Firma, die den Abhol- und Bringservice anbietet. Viel einfacher und nachhaltiger wäre es doch, wenn jeder einfach seinen eigenen Becher benutzt. (Am aller einfachsten wäre es natürlich, seinen Kaffee zu Hause zu trinken, das kostet morgens doch wirklich nicht viel Zeit. Abgesehen davon, dass Kaffee auf Grund der Transportwege eigentlich gar nicht nachhaltig sein kann.) Aber uns geht es in diesem Fall nur um die Frage: Geldmacherei oder nicht? Was meint ihr dazu? Bitte schreibt es in die Kommentare 🙂

13. März 2021

Doch noch einen Siebenpunkt gefunden

(Update zum 20. April 2020)

Beim Unkraut jäten der Gründüngungstestfläche habe ich den Armen aufgeschreckt und gleich nachgezählt. Es war ein Vertreter unserer einheimischen Marienkäfer-Art, den ich im letzten Frühling vergeblich gesucht hatte. Es tat mir ein bisschen Leid, dass ich ihn gestört hatte, aber er hat sich auch gleich wieder ganz tief in ein Grasbüschel verkrochen (zur Wurzel hin, wo das Büschel am dichtesten ist). Das habe ich dann auch stehen gelassen.

28. März 2021

Und wieder einmal wird der gesamte Körperrhythmus durch die unselige Zeitumstellung durcheinandergebracht. Und alle, die sich nicht aussuchen können, wann sie aufstehen möchten (Schüler, Arbeiter), dürfen sich die ganze Sommerzeit lang noch eine Stunde früher aus dem Bett quälen. Und das, obwohl längst bewiesen ist, dass die Zeitumstellung wirtschaftlich nichts bringt. Es kann doch nicht so schwer sein, das Ganze wieder abzuschaffen.

03. April 2021

Und es wächst doch was

Dieses Jahr wächst dort, wo ich zum Feld hin die Abfallhaufen weggeräumt habe, Vogelmiere, Taubnessel und Kletten-Labkraut. Auch ein kleines bisschen Persischen Ehrenpreis habe ich entdeckt. Ich habe gleich mal Rezepte mit diesen Wildkräutern ausprobiert, da sie mehr Mineralstoffe enthalten sollen als Kulturgemüse (Reiter „Rezepte“ und dann etwas runterscrollen).

29. April 2021

Urteil des Bundesverfassungsgerichtes gegen das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung

Das Urteil verpflichtet die Bundesregierung, die Regelungen für den Klimaschutz zu verschärfen. Hoffentlich ist dieses Urteil wirklich ein Meilenstein in der Geschichte des Umweltschutzes und schafft stärkere Gesetze, die nicht wieder durch die Lobbyisten hintenrum verwässert werden. Es wäre schön…

16. Mai 2021

Das nächste Projekt

Hier an die Südseite der alten Garage soll das Tomatenbeet hin.

Es wird wahrscheinlich eine Mischung aus Hochbeet und Erdaustausch werden. Ich möchte nicht einen Meter tief die Erde austauschen, aber andererseits kann das Beet auch nicht zu hoch werden, dann komme ich mit meinen 1,63 m nicht mehr an die Tomaten ran 😉  Für die Überdachung haben wir noch alte Fenster mit Holzrahmen. Das wäre jetzt so grob unsere Idee, nächste Woche geht es an die Feinplanung.

Wichtig ist uns, dass wir alte Materialien wiederverwerten können.

24. Mai 2021

Schritt 1: Das Fundament

29. Mai 2021

Schritt 2: DIe Ziegelsteinmauer

Die Ziegelsteine sind Fundstücke vom Grundstück. Ich freue mich, dass wir eine Möglichkeit gefunden haben, sie wieder zu benutzen anstatt sie wegzuschmeißen.

Wir haben die Mauer mit Mörtel hochgezogen. Ich denke, dass ist sicherer, als wenn sie locker aufeinanderstehen würden.

Schritt 3: Die verdichtete Erde ca. zwei Spaten tief auflockern

Schritt 4: Erde auffüllen

Da ich noch nicht genug Komposterde habe, habe ich normale günstige Pflanzerde gekauft, die ich regelmäßig über die Zugabe von Brennesseljauche mit Stickstoff anreichern werde, da Brennesseln ausreichend vorhanden sind.

05. Juni 2021

Schritt 5: Dach und Seitenwände

Die Seitenwände und das Dach sind ebenfalls auch gebrauchten Materialien, die bereits vorhanden waren. In diesem Fall alte Holzrahmenfenster. Selbst die Holzlatten hatten wir noch da. Die vorderen Hilfsstützen kommen noch weg, wenn die Dachkonstruktion fertig ist, dazu sind wir noch nicht gekommen. Da meine Tomaten zu Hause aber schon so groß waren, habe ich sie schon eingepflanzt und mit Stroh aus der Scheune gemulcht. Wer genau hinschaut, sieht zwischen den Tomaten kleine Paprika- bzw. Chilipflanzen. Ursprünglich hatte ich es nicht geplant, diese zu den Tomaten dazuzusetzen, da beides Starkzehrer sind und es somit vielleicht zu viele Pflanzen für ein Beet sind. Aber da das Hochbeet, dass auch noch gebaut werden soll, noch nicht fertig ist, dachte ich mir, ich versuche es einfach mal. Insgesamt habe ich jetzt sieben Tomatenpflanzen der Sorte „Roter Russe“, sechs Paprikapflanzen unterschiedlicher Sorten und zwei Chilipflanzen in das Gewächshaus gesetzt. Alle Plfanzen habe ich von einem Hobbygärtner als Samen (sortenecht, also keine Hybriden) gekauft und zu Hause im Wohnzimmer vorgezogen (siehe die nächsten beiden Bilder).

12. Juni 2021

Die Vorarbeit hat sich gelohnt. Nach dem Abdecken mit Stroh im Herbst 2020, dem Umgraben im Februar 2021 (s. dort), dem Komposterde-Zusetzen und Einpflanzen der Ableger im März 2021 und dem Stroh-Mulchen danken es mir die neuen Erdbeerkinder bereits in ihrem ersten Jahr mit vielen, leckeren Erdbeeren.

Durch den eher regenreichen Frühling musste ich kaum selber gießen. Wahnsinn, wie auch die anderen Pflanzen durch das Mehr an Regen dieses Jahr gewachsen sind, einschließlich des Winterroggens vom Feld im Hintergrund. Der Garten sieht dadurch nochmal ganz anders aus als letztes Jahr.

März 2021

14. August 2021

Update zum Tomatenhäuschen

Obwohl wir nur einfache günstige Blumenerde für die Tomaten zur Verfügung hatten, wachsen diese super. Ich habe sie ca. alle drei Wochen mit Brennnesseljauche gegossen – unverdünnt (!…). Es steht zwar überall zu lesen, dass man die Jauche vor dem Gießen mit Wasser verdünnen soll, aber die Erde kam mir so nährstoffarm vor, dass ich die Jauche einfach unverdünnt gelassen habe. Es scheint den Tomaten nicht geschadet zu haben. Im Gegenteil – jede Pflanze hat mehrere Früchte, es ist noch keine Braunfäule oder sonstige Krankheit zu sehen – wir sind erstmal positiv überrascht.

Allerdings haben auch die anderen Tomaten, die ich aus Platzgründen im Freien gepflanzt habe, noch keinerlei Krankheitsanzeichen, obwohl es zwischendurch immer mal wieder Regentage gab.

Was uns allerdings seltsam auffällt, ist die Tatsache, dass fast alle Rispen abknicken würden, wenn wir sie nicht mit Schnüren hochbinden würden. Denkt man doch, dass Pflanzen ihre Früchte selbst tragen sollten. Dass nicht nur die Früchte größer gezüchtet werden, sondern die Tragfähigkeit der Stiele gleich mit. Aber wahrscheinlich denke ich hier mal wieder zu logisch und es ist einfach so, dass man bei Tomatensorten mit großen Früchten darauf aufpassen muss, dass die Rispen nicht abknicken, bevor die Früchte reif sind. Teilweise für uns eine schwierige Aufgabe, da wir ja nur am Wochenende da sind, aber bisher haben wir immer rechtzeitig eingreifen können.

Ach ja, apropos nur am Wochenende da – Tomaten soll man ja regelmäßig gießen, sonst platzen die Früchte auf, habe ich gelesen. Auch das konnten wir bisher erfolgreich umgehen, indem ich immer Sonntag Abend sehr großzügig gewässert habe, also nicht nur die Tomaten, sondern das ganze Feld mit relativ viel Wasser, plus dem Strohmulch, das hat bisher ausgereicht. Vielleicht hätte diese Methode aber nicht mehr ausgereicht, wenn wir dieses Jahr so einen heißen Sommer gehabt hätten wie 2018 oder 2019. Da kam uns das diesjährige etwas durchwachsenere Wetter zugute. Vielleicht nicht die beste Methode Tomaten zu gießen, da bei zu viel Wasser auf einmal der Geschmack leiden kann, aber für die Zeit, in der wir unterhalb der Woche nicht da sind, o.k. .

21. August 2021

Update Tomaten

Fleischtomate Sorte ´Roter Russe´
gelbe Cocktailtomaten, Sorte unbekannt

Die Fleischtomaten sind leider im Geschmack nicht so intensiv. Aber die gelben Cocktailtomaten sind super lecker!!!

29. August 2021

Erste Apfelernte

4. September 2021

Update zum Boden unter den ehemaligen Schuppen

Es wächst etwas auf dem Boden, auf dem viele Jahre die alten Schuppen standen! Da die Gründüngung nicht funktioniert hat, habe ich im Frühling dünn Komposterde auf der Fläche verteilt, Pflanzkartoffeln eingesetzt und konnte sehr leckere Kartoffeln ernten. Ich entnehme momentan immer nur so viel, wie ich in einer Woche verbrauchen kann und lasse die anderen Kartoffeln noch in der Erde, da wir noch keine Lagermöglichkeit haben.

20. November 2021

Tomatenhäuschen bis jetzt genutzt

Für dieses Jahr kleines letztes Update zum Tomatenhäuschen: Ende Oktober habe ich die letzten Tomaten geerntet, da sie nun wirklich nicht mehr rot wurden und sie zu Hause auf der Fensterbank nachreifen lassen. Und bis letzte Woche konnte ich dort noch Pflücksalat ernten, den ich vorne an den Rand gesät hatte. Er ist bis dahin immer noch nachgewachsen. Den Rest habe ich nun samt Wurzeln rausgezogen und mit nach Hause genommen.

Was nicht funktioniert hat: Basilikum und Paprika. Der Basilikum (direkt ins Beet gesät)  ist nur ganz klein bis gar nicht gewachsen und die vorgezogenen Paprika haben keine Früchte ausgebildet bzw. die wenigen, die kamen, sind ziemlich schnell schwarz geworden. Nächstes Jahr kommt der Basilikum in meine geplante Kräuterspirale. Neue Paprikapflanzen müssen warten, bis das größere Gewächshaus gebaut ist (vermutlich erst übernächstes Jahr).

Aus den meisten Fleischtomaten habe ich übrigens Tomatensoße gemacht, also die Tomaten in etwas Wasser einkochen lassen. Das Ergebnis ist von der Konsistenz nicht vergleichbar mit Tomatensoße aus dem Supermarkt,  es ist etwas dünnflüssiger. Aber dafür, dass es von den eigenen Tomaten kommt und ich mir den Kauf in Verpackungen spare, ein super Ersatz.

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Hallo ihr „nachhaltig Lebenden“,

    der Pilz ist das sogenannte „Judasohr“. Ein „Schwächeparasit“, besonders an alten HolunderBäumen…
    Gruß
    Joe

    1. Hallo Joe,
      an das Judasohr habe ich auch schon gedacht. Jedoch heißt es ja so schön, dass jeder essbare Pilz mindestens einen giftigen bzw. ungenießbaren Doppelgänger hat, daher war ich mir nicht ganz sicher.

      Liebe Grüße
      Stefanie

    1. Hallo Joe,

      vielen Dank für die Links. Nummer 1 und 3 werde ich mir auf jeden Fall nochmal anschauen, wenn es (hoffentlich) in einem Jahr so richtig losgeht mit dem Gemüseanbau.
      Da wir in Zukunft auf Gegenstände aus Kunststoff bzw. künstlichen Fasern nach Möglichkeit verzichten wollen, fällt Tipp 2 erstmal aus. Wobei uns Nachbarn schon gewarnt haben, dass man in unserer Gegend seit ein paar Jahren beim Kohl auf Grund der Kohlfliege nicht mehr auf Schutznetze verzichten kann. Na mal sehen, wie es bei uns wird. Vielleicht erfindet jemand bis dahin auch Netze aus natürlichen Fasern…

      Liebe Grüße
      Steffi

  2. Hallo Stefanie, hallo Chrissy!

    Zu eurer Frage: „Ich kann nicht glauben, dass es in der DDR bis zur Wende keine anderen Möglichkeiten gegeben hat, als alles im Garten zu vergraben.
    Bitte klärt mich auf, war das wirklich so?“

    Naja, es gab schon Möglichkeiten seinen Müll besser zu entsorgen, als im Garten zu vergraben, nur war das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz noch nicht so ausgeprägt wie heute. Ich denke aber, dass das vor 35-40 Jahren im „Westen“ auch noch nicht viel besser war.
    Zum Glück sind wir jetzt da etwas weiter -hüben wie drüben-

    Liebe Grüße, Sibylle von miteigenenhaenden

    1. Liebe Sibylle,

      vielen Dank für deine Antwort 🙂
      Bis jetzt wurde uns das immer so erzählt, dass dies der Grund ist, warum man in Brandenburg so viel Müll im Garten findet.
      Vielleicht ist das auch ein ganz spezielles Problem von diesem Bundesland? Mir wurde letztens von jemandem aus Thüringen erzählt,
      dass sie das mit dem Müll von dort, wo sie aufgewachsen ist, auch überhaupt nicht kennt.

      LG
      Stefanie

  3. Hallo,
    die Pilze am toten Holunderholz sind Judasohren (–> https://de.wikipedia.org/wiki/Judasohr), die sind essbar, aber nicht nahrhaft. In Streifen geschnitten in einer Brühe erinnern sie an irgendwas asiatisches, Tang oder so.

    1. Hallo emil17,

      ich habe jetzt auch nochmal nachgeschaut, mit welchen Pilzen evtl. eine Verwechslungsgefahr besteht. Was mich ein wenig irritierte,
      war die glasige Oberfläche und auf den meisten Bildern im Internet sieht das Judasohr so schön samtig aus. Aber die Pilze, mit
      denen Verwechslungsgefahr besteht, sehen dann doch nochmal etwas anders aus. V.a. der Satz, dass das Judasohr bevorzugt auf Holunder
      wächst, bestätigt nochmal, dass es sich hier wirklich um das Judasohr handelt. Jetzt ärgere ich mich, dass ich es im Winter nicht
      geernet habe, denn nun ist der Baumrest abgesägt, weil er dem neuen Zaun weichen musste. Aber vielleicht komme ich mal dazu, eine
      Pilzzucht im Garten anzulegen. Das Judasohr würde gut zu uns passen, da wir viel „Chinesisch“ essen, also mit Nudeln/Gemüse/Ingwer.

      LG
      Stefanie

  4. Hallo,
    was ich noch anmerken wollte:
    1. Um Dinge rauszuziehen würde ich nicht das Auto nehmen, sondern mir einen Greifzug oder einen Kettenflaschenzug besorgen. Man quält damit nicht die Kupplung des armen Autos, sondern kann in aller Ruhe ziehen. Das Ding macht sich auch sonst nützlich und kann aus allerlei Verlegenheit helfen.
    Bei Baumstubben braucht es von Hand die richtige Mischung aus Geduld und Gewalt, oder man holt gleich richtig schweres Gerät und reisst die Dinger mit einem Schlepper oder Bagger raus. Wenn man den Baum zuerst etwas ausgräbt, die grossen Seitenwurzeln kappt und ihn dann umreisst und erst nachher zersägt, geht es viel besser, weil man die Hebelwirkung des Stammes ausnutzen kann.
    2. Zum Müll: Vieles wurde nicht bewusst vergraben, sondern einfach weggeworfen oder liegengelassen; im Beispiel deiner Viehkette wohl auch einfach verloren.

    1. Hallo,
      das war auch wirklich nur eine einmalige Sache, dass wir für das Rausziehen das Auto genutzt haben. Wir haben alle anderen Pfeiler und
      Baumstämme händisch rausbekommen, nur dieser war so tief einbetoniert. Für den einen hat es sich nicht gelohnt, etwas anderes zu mieten.
      Öfters würden wir das unserem Autochen natürlich nicht zumuten, der Arme musste in letzter Zeit schon genug als Lastenesel herhalten 🙂
      LG
      Steffi

  5. Hallo Steffi, habe heute beim Fahrradfahren einen Permagarten in unser Nähe entdeckt. Leider waren die Besitzer nicht da. Da ich nicht wusste was sich dahinter verbirgt, habe ich mal gegoogelt. Ist ein sehr interessantes Projekt, dass dich sicher begeistern wird. Hier ein Link zu einer Seite die das Prinzip sehr ausführlich beschreibt.
    http://www.gartentraum.de
    Gruß Joe

    1. Hallo Joe,

      natürlich habe ich auch schon von dem Begriff Permakultur gehört und mich darüber schlau gemacht. Danach habe ich mich bewusst dazu entschieden, diesen Begriff auf unserer Webseite nicht zu benutzen, obwohl er eigentlich genau das beschreibt, worum es uns geht: Weg von der falschen großflächigen Agrarwirtschaft mit ihren Monokulturen, Pestiziden, schweren Landfahrzeugen etc., die den Boden auf Dauer unbenutzbar macht, zurück zum nachhaltigen Anbau. Und dies ist der Punkt: „zurück“. Der Begriff Permakultur beschreibt meiner Meinung nach nichts Neues, sondern meint den Anbau zu Großmutters Zeiten. Deswegen mag ich den Begriff nicht so – weil er so tut, als wenn er das Rad neu erfunden hat.
      Aber an sich ist es natürlich eine tolle Sache, wenn jetzt immer mehr Leute (wieder) auf den Geschmack des Gärtnerns für den Eigenbedarf kommen. Hoffentlich klappt es bei den Leuten, deren Garten du gesehen hast, so wie sie sich das vorstellen, sodass sie nicht nach kurzer Zeit die Lust daran verlieren.
      Ich wünsche es Ihnen sehr.
      Manchmal ist mit dem Begriff Permakultur aber einfach auch nur gemeint: Gärtnern ohne Umgraben und mit viel Mulchen. Achtung! Dieses Prinzip ist nicht für alle Böden/Anbaugebiete gleichermaßen geeignet. Auf schwerem Boden, Boden der zur Verunkrautung neigt, dort wo Nacktschnecken und Wühlmäuse ein Problem sind und/oder bei Anbauflächen in höheren Lagen, wo es lange kalt ist, ist es besser, den Boden einmal im Jahr umzugraben und nicht zu mulchen.

      Liebe Grüße
      Steffi

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